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Der Bischofsmütze Kürbis

Beitrag vom 01.10.2015


Der Bischofsmütze Kürbis
Es gibt in der Welt der Kürbisse eine riesige Vielfalt an Formen, Farben, Größen und Geschmack. Von den ungefähr 800 bekannten Sorten, sind allein schon 500 Arten als Speisekürbisse zu verwenden, der Rest dient als Zierde oder Dekorationsartikel, welche im Herbst überall Schaufenster, Hofeinfahrten, Treppenaufgänge und Fensterbretter zieren, indem sie ausgehöhlt und mit einer Kerze versehen oder einfach aufgrund ihrer Form und Farbenpracht allein oder in Gruppen drapiert werden. Einer dieser außergewöhnlichen Kürbisse ist die Bischofsmütze, oder auch Türkenturban genannt, der optisch eher zur Gruppe der Zierkürbisse gehört, jedoch auch als Speisekürbis verzehrt werden kann.

Das Aussehen der Bischofsmütze bzw. des Türkenturban


Der Name dieses Kürbisses ist schon sehr markant, doch wer ihn einmal gesehen hat, weiß sofort woher die Bezeichnung kommen muss, denn der Türkenturban bzw., die Bischofsmütze haben schon ein sehr außergewöhnliches Erscheinungsbild. Die Bischofsmütze ist mehrfarbig, ihre Form ist unten flach abgerundet und in der Mitte dieses Ufos bildet sich eine Wulst nach oben, die nicht selten eine andere Färbung hat als der Rest des Kürbisses. Als Zierkürbis ist er sehr dekorativ und interessant.

Anbau, Aufzucht und Ernte der Bischofsmütze


Die Samen der Bischofsmütze werden im Haus Mitte April in Anzuchttöpfen ausgesät, bevor sie Mitte Mai nach draußen gepflanzt werden. Sie lieben es sonnig und warm, mit ein wenig Luft, in nährstoffreicher, lockerer Erde. In der feucht-frischen Erde sollten zuvor keine anderen Kürbisse, Melonen oder Gurken gewachsen sein. Der beste Platz ist am Komposthaufen, ansonsten bietet sich auch ein Maschendrahtzaun an, an dem die langen Ranken angebunden werden können. Bis im Juni die Schafskälte vorbei ist, braucht die Bischofsmütze, vor allem bei Nacht, eine schützende Folie. Im September wird der Türkenturban, die Bischofsmütze, dann geerntet. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man am Verholzen des Fruchtstiels und an der festen Schale.

Wie kann der Türkenturban zubereitet werden?


Das Fruchtfleisch des Türkenturbans wird gerne für Suppen oder als Zutat für fleischhaltige Füllungen verendet. Da die Schale sehr hart ist und nicht verwendet werden kann, die Optik der Bischofsmütze jedoch eine besondere ist, lieben Köche die Bischofsmütze als Terrine für eine Kürbissuppe. Die Zubereitung ist ganz einfach: Der Deckel des Türkenturbans wird sorgfältig abgeschnitten und beiseite gelegt, das Fruchtfleisch mit einem großen Löffel oder Eisportionierer ausgehöhlt und nach Rezept zubereitet. Der Körper der Bischofsmütze wird nun mit Olivenöl ausgepinselt und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ungefähr 30 Minuten schmoren gelassen. Währenddessen wird die Suppe vorbereitet und nachdem die Bischofsmütze aus dem Backofen kommt, hinein gefüllt. Sicher bekommt der Gastgeber für die besondere Darreichungsart seiner Kürbissuppe lobende Blicke oder Worte der Gäste. Andere Zubereitungsarten der Bischofsmütze sind das Kochen oder Braten des Fruchtfleisches. Und gefüllt werden kann der Türkenturban natürlich genauso gut mit Reis- oder Fleischgerichten, statt mit Suppe.

Wissenswertes über Kürbisse


Wer hätte geglaubt, dass der Kürbis, wie Orangen, Bananen und Tomaten, zu den Beerenfrüchten gehört? Sie sind somit die größten Beeren der Welt. Kürbisse gehören zu den ältesten Kulturpflanzen und es gibt sie seit ihrer Kultivierung in zahlreichen Sorten, zu denen ständig neue dazu kommen. Winterkürbisse mit harter Schale haben eine hohe Lagerfähigkeit und können mehrere Monate im dunklen Keller gelagert werden. Zu den Sommerkürbissen gehören Zucchini, Patissons, Spaghettikürbisse und Crooknecks, die eine weiche Schale haben du bald nach der Ernte zubereitet werden sollten. Die bunten Zierkürbisse können zum größten Teil nicht gegessen werden, da sie zu viele Bitterstoffe enthalten. Speisekürbisse jedoch sind aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe sehr gesundheitsfördernd. Sie enthalten neben vielen Vitaminen auch wichtige Mineralien, wie Eisen, Kupfer, Magnesium und Kalium. Durch ihre entwässernde Wirkung helfen sie auch beim Abnehmen und Abbau von Fettpölsterchen. Öl aus Kürbiskernen senkt zu hohe Cholesterinwerte und stärkt das Abwehrsystem