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Der Hokkaido-Kürbis

Beitrag vom 12.09.2015


Der Hokkaido-Kürbis
Seit ein paar Jahren erfreut sich der Hokkaido-Kürbis großer Beliebtheit. Man findet ihn schon in der frühen Herbstzeit in Lebensmittelläden, auf Wochenmärkten oder den Kürbisständen bei Bauern oder am Straßenrand. Bis in die späten Herbstmonate ist er erhältlich und er ist nicht nur für viele Speisen zu gebrauchen, sondern kann auch als Halloween-Kürbis verwendet werden für kleinere Kinder, denen größere Kürbisse zu groß oder schwer zu tragen sind.

Herkunft und Wissenswertes


Schon Ende August sind die ersten Hokkaido-Kürbisse erhältlich, doch ab September leuchtet seine orangefarbene Schale in vielen Läden und oft ist er bis Anfang des Winters zu haben. Der Hokkaido-Kürbis, der ursprünglich von einer japanischen Insel mit dem gleichen Namen stammt, gelang durch amerikanische Seefahrer als Reisnusskürbis in die Gegend. Erst seit zwei Jahrzehnten ist er in Europa bekannt und verbreitet, und gehört inzwischen zu den bekanntesten und beliebtesten Kürbissorten. Da der Hokkaido-Kürbis eine eher kleine Sorte ist, er kommt lediglich auf ein Gewicht von 1 bis 2 Kilogramm, eignet er sich besonders für Singlehaushalte. Das Besondere am Hokkaido-Kürbis ist, dass man seine Schale, die dünner ist, als bei den meisten Kürbissorten, problemlos mitessen kann. Zudem ist er aufgrund seines leicht nussigen Geschmackes, der ein bisschen an Esskastanien erinnert, und sein Fruchtfleisch, das kaum Fasern enthält, nicht nur leicht zuzubereiten, sondern passt auch zu vielerlei Gerichten.

Die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Hokkaido-Kürbisses


Der Hokkaido schmeckt nicht nur gut, sondern steckt zudem voller gesunder Inhaltsstoffe, bei einer höheren Nährstoffdichte als viele seiner Verwandten. In seinem Fruchtfleisch ist weniger Wasser enthalten als in anderen Sorten, dennoch wirken sich seine Inhaltstoffe auf Nieren und Blase aus, deren Funktion angeregt wird, weswegen auch der Hokkaido-Kürbis eine entwässernde Wirkung hat. Wer abnehmen möchte, kann im Herbst den leckeren Kürbis ohne schlechtes Gewissen des Öfteren in seinen Ernährungsplan einbauen, da er kaum Fett enthält und dennoch satt macht. Durch den hohen Gehalt an Beta-Karotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird, erhält der Hokkaido-Kürbis seine schöne, leuchtende rotorange Farbe. Schon 100 Gramm Hokkaido-Kürbis enthalten ein Drittel des täglichen Bedarfs an Beta-Carotin. Das meiste Beta-Carotin steckt in der Schale des Hokkaido-Kürbisses, ein Grund mehr, diese mitzuessen. Des Weiteren stecken im Hokkaido die Vitamine B1, B2, B6 und C, als auch Eisen, Folsäure, Magnesium und Phosphor. Der Hokkaido-Kürbis enthält auf 100 Gramm lediglich 26 kcal, darin stecken 5,5 g Kohlenhydrate, 1,7 g Eiweiß, 0,6 g Fett und 2,6 g Ballaststoffe.

Tipps für Einkauf, Lagerung und Zubereitung vom Hokkaido-Kürbis


Der Hokkaido-Kürbis kann durch sein festes Fruchtfleisch sehr lang gelagert werden, jedoch nur, wenn man schon beim Einkauf darauf achtet, dass die Schale unversehrt ist und er sich prall anfühlt. Beim draufklopfen, sollte ein hohles Geräusch zu hören sein und der Stielansatz sollte beim Einkauf unbeschädigt sein, dann kann der Hokkaido an einem kühlen, dunklen Ort mehrere Monate gelagert werden. Schon angeschnitten, muss er mit Frischhaltefolie bedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden, wo er vier bis fünf Tage haltbar ist. Um ihn einzugefrieren, ist es gut, ihn zuvor in kleine Würfel zu schneiden. Zur Zubereitung sollte seine Schale gründlich gewaschen und geschrubbt werden. Auch wenn sie essbar ist, scheint sie zunächst recht fest zu sein. Beim Kochen oder Garen wird die Schale jedoch schnell weich.

Rezeptideen für den Hokkaido-Kürbis


Die Rezepte für den Hokkaido sind schier unerschöpflich. Er kann sowohl roh gegessen werden, zum Beispiel im Salat, als auch gegart. Zum Kochen schneidet man ihn, nach Entfernung der Kerne, in kleine Stücke oder raspelt ihn, und gibt ihn mit anderen Zutaten, je nach Rezept, in einen Topf. Sogar als Zutat in Kuchen- oder Brotteig kann er verwendet werden. Beliebt ist er zudem als Püree, zu Risotto, als Suppe oder, wegen seiner Bekömmlichkeit, als Babynahrung.