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Der Kürbis und seine Nährwerte

Beitrag vom 03.10.2015


Der Kürbis und seine Nährwerte
Nicht nur wegen seinen dekorativen Eigenschaften im Herbst und der Möglichkeit, aus ihm einen Kürbisgeist zu Halloween zu schnitzen, ist der Kürbis mit all seinen verschiedenen Sorten immer beliebter geworden. Seine positive Wirkung auf die Gesundheit kennen die meisten vor allem wegen der Kürbiskerne, die bei Prostataleiden Abhilfe schaffen sollen und ebenso bei Blasenschwäche zum Verzehr empfohlen werden. Auch Kürbiskernöl wird in der Küche aufgrund seiner hochwertigen Eigenschaften für viele Rezepte empfohlen. Obwohl es an die 500 verschiedene Sorten von Kürbissen gibt, unterscheiden sie sich zwar in Form, Größe und Farbe, aber ihre Nährwerte sind in etwa die gleichen.

Ursprung und Geschichtliches zum Kürbis


Der Kürbis gehört seit mehreren hundert Jahren zu den beliebtesten und verbreitetsten Kulturpflanzen der Welt. Insgesamt gibt es über 800 Sorten, von denen ca. 500 als Speisekürbis verwendet werden können. Ursprünglich kommt der Kürbis aus Mittel- und Südamerika, erst im 16.Jahrhundert kam er auch in europäisches Gebiet. Sicher wissen die meisten nicht, dass der Kürbis botanisch zu den Beerenpflanzen gehört, weshalb die Sorten, welche an die 500 kg auf die Waage bringen, zweifelsohne als „Größte Beeren der Welt“ bezeichnet werden können.

Was an Inhaltsstoffen und Nährwerten im Kürbis steckt


Menschen, die abnehmen möchten, können den Kürbis ohne weiteres im Herbst und Winter des Öftern auf ihren Ernährungsplan setzen, da er sehr fettarm ist und wenige Kalorien hat. Wegen seiner hohen Nährstoffdichte macht er auch satt und liefert ganz nebenbei dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Die Inhaltsstoffe im Einzelnen:
200 Gramm Kürbis entsprechen einer großen Gemüseportion und bringen durchschnittlich folgende Nährstoffe mit sich:
  • 50 kcal Energiewert
  • 0,2 g Fett
  • 2,2 g Eiweiß
  • 9,2 g Kohlenhydrate
  • 4,4 g Ballaststoffe (entspricht 15% des Tagesbedarfes)
  • 1.666 µg Vitamin A (entspricht 167 % des Tagesbedarfes)
  • 0,20 mg Vitamin B6 (entspricht 143 % des Tagesbedarfes)
  • 24 mg Vitamin C (entspricht 24 % des Tagesbedarfes)
  • 2,2 mg Vitamin E (entspricht 16 % des Tagesbedarfes)
  • 1,6 mg Eisen (entspricht 16 % des Tagesbedarfes)
  • 1 mg Niacin (entspricht 6 % des Tagesbedarfes)
  • 608 mg Kalium (entspricht 30 % des Tagesbedarfes)
  • 88 mg Phosphor (entspricht 13 % des Tagesbedarfes)


Wirkung auf die Gesundheit


Aktives Vitamin A wird im Körper aus Alpha- und Beta-Carotin produziert, welche im Kürbis stecken. Es gehört zu den wichtigsten Antioxidantien und wirkt gegen Entzündungen und dient dem Schutz der Haut vor UV-Strahlung. Außerdem wurde nachgewiesen, dass Alpha-Carotin Krebszellen am Wachstum hindert und den Alterungsprozess der Zellen verlangsamt. Das Risiko, eine Herzkreislauf-Erkrankung zu bekommen, sinkt durch Carotinoide, die außerdem da Abwehrsystem stärken. Auch Vitamin C wirkt als antioxidative Substanz und bekämpft Freie Radikale, während es gleichzeitig einen zu hohen Cholesterinspiegel wieder sinken lässt. Das im Kürbis enthaltene Magnesium stärkt Knochen und Zähne und wird zudem benötigt, um die Funktion des Herzens zu stabilisieren und das Immunsystem zu stärken. Auch hemmt es Entzündungen und hilft bei Diabetes. Die Pantothensäure (Vitamin B5) gleicht den Hormonhaushalt aus und hilft in stressigen Zeiten. Eine Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann, ist das L-Tryptophan, das in hoher Menge in Kürbiskernen steckt. Nach dem Verzehr von Kürbiskernen, produziert der Körper aus L-Tryptophan das Glückshormon Serotonin. Bei Blasenproblemen und Prostatabeschwerden, wird der Verzehr von Kürbiskernen als natürliches Medikament empfohlen, dessen harntreibende Wirkung allgemein bekannt ist.