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Kürbiskernöl aus Österreich

Beitrag vom 10.02.2016


Kürbiskernöl aus Österreich
Kürbiskernöl ist in Österreich eine wahre Spezialität. Das Öl wird aus den Kernen des steirischen Gartenkürbisses gewonnen. Das Besondere daran ist, dass die Kerne vor dem Pressen geröstet werden. Wie das Öl aussieht und welche Wirkung in ihm steckt, haben wir uns genauer angeschaut.

Wie erkennt man den Unterschied, zwischen kalt oder heiß gepresstem Kürbiskernöl?



An der Farbe des Öles erkennen Sie ob es sich um ein kalt oder heiß gepresstes Produkt handelt. Können Sie einen eher grünlichen Ton sehen, dann wurde das Kürbiskernöl kalt gepresst. Geht die Färbung mehr ins Rötliche und ist es ziemlich dunkel, wurde es heiß weiterverarbeitet.

Wie schmeckt Kürbiskernöl und was ist daran so besonders?



Wenn Sie Kürbiskernöl probieren, dann werden Sie schnell einen nussigen Geschmack feststellen. Selbst der Geruch hinterlässt eine nussige Note, wobei das Aroma als eher mild bezeichnet werden kann. Aufgrund des intensiven Geschmacks wird das Öl gern für spezielle Suppen verwendet. Der steirische Ölkürbis hat sich für die Ölgewinnung als optimal erwiesen. Durch die evolutionären Veränderungen der Kürbiskerne ist die Ausbeute bei der Ölherstellung sehr effizient. Wertvolle Inhaltsstoffe wie Linolsäure und Phytosterine sind im Kürbiskernöl enthalten. Gerade deswegen ist dieses Öl auf den Vormarsch und begeistert schon etliche Hobbyköche. Selbst die Medizin und Pharmazie interessieren sich für die Zusammensetzung und Wirkung von Kürbiskernöl.



Die Wirkung von Kürbiskernöl



Die positive Wirkung von Kürbiskernöl ist nichts Neues. Schon früh wurde erkannt, welche Kraft in den Kürbiskernen steckt. Vorrangig haben Naturheilkundler auf die entzündungshemmenden Eigenschaften hingewiesen. Mittlerweile wissen auch die Mediziner, dass dieses Gewächs unsere Zellen vor den freien Radikalen schützen kann, weshalb sie sich intensiver mit dem Kürbis beschäftigt haben. Währenddessen wird das Kürbiskernöl für die Behandlung von verschiedenen Leiden eingesetzt. Das Kürbiskernöl unterstützt bei Krankheitsbildern wie Blasenleiden, Prostatabeschwerden, Herz-Kreislaufschwäche, hohem Blutdruck oder rheumabedingter Arthritis.



Grundlegende klinische Ergebnisse über die eindeutige Wirkungsweise dieses Gewächses liegen zwar nicht vor, dennoch beruft man sich auf die Kenntnisse der Volksmedizin. Außerdem hat auch die Kosmetik einen Blick auf das Kürbiskernöl geworfen. Bei verschiedenen Hautpflegemitteln wird auf das Öl als Trägersubstanz zurückgegriffen. Die schützende und pflegende Eigenschaft wird dabei gern berücksichtigt. Deswegen helfen diese Pflegeartikel dabei, dass die Haut langsamer altert oder die Haut nicht so schnell rissig wird. Ein weiterer Einsatzort ist die Küche. Kein Koch möchte mehr auf dieses Wunder der Natur verzichten. Zugern wird es zum Verfeinern von Salaten oder Suppen angewendet. Nur ein paar Tropfen von dem edlen Kürbiskernöl sind notwendig, um die Speisen zu erfrischen und appetitlich anzurichten. Denken Sie daran, dass das Kürbiskernöl nicht erhitzt werden soll. Den Unterschied zu herkömmlichen bzw. anderen Ölen werden Sie schnell feststellen. Angefangen beim Geruch, der für ein angenehmes Aroma sorgt. Obendrein werden Sie keine ranzigen oder fettigen Akzente beim Kürbiskernöl bemerken.

Noch ein Wort zur Lagerung. Achten Sie darauf, dass das Kürbiskernöl dunkel und kühl gelagert wird. Ein idealer Aufenthaltsort wäre der Kühlschrank.



Übersicht der Inhaltstoffe von Kürbiskernöl


Ölsäure17.0 - 39.5 %
Linolsäure18,1 - 62,8 %
Linolensäure0,34 - 0,82 %
Palmitinsäure12,6 - 18,4 %
Myristinsäure0,09 - 0,27 %
Weitere FettsäurenArachinsäure (0.26 - 1.12 %)
Behensäure (0.12 - 0.58 %)
Σ gesättigte Fettsäurenca 18 %
Σ einfach ungesättigte Fettsäurenca 36 %
Σ mehrfach ungesättigte Fettsäurenca 46 %
Weitere InhaltsstoffeVitamin K, Vitamin E


Quelle der Informationen: http://www.kuerbiskern-oel.info/steirischer-oelkuerbis