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Kürbisse pflanzen

Beitrag vom 10.09.2014


Kürbisse pflanzen
Kürbisse anzubauen ist keine schwierige Sache, da sie auf fast allen Böden gedeihen, die sich leicht erwärmen lassen und eine hohe Wasserspeicherfähigkeit haben. Am besten wäre noch ein hoher Humusanteil.

Vorkultur der Kürbisse


Die Saat der Kürbisse sollte bis Ende April spätestens erfolgen. In kleinen Töpfen mit einem Durchmesser von bis zu zehn Zentimeter gelingt das sehr gut. Sind die Kürbissamen gut mit Aussaatsubstrat abgedeckt , an einem hellen Platz aufgestellt und gleichmäßig feucht gehalten, sollten bei einer Durchschnittstemperatur von 22 Grad nach einer Woche die ersten Keimblätter zu sehen sein. Ab diesem Stadium haben es die Pflänzchen gern etwas kühler, das heißt Temperaturen zwischen 16 bis 20 Grad wären am besten.

Auspflanzen im Freien


Nach den Eisheiligen im Mai dürfen die Pflanzen dann ins Freie gepflanzt werden. Vorher sollte man sie allerding etwas abhärten, indem man sie tagsüber draußen aufstellt, wenn es warm ist. Haben die Kürbis Pflänzchen neben ihren Keimblättern auch schon „richtige“ Blätter, dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, sie ins Beet zu setzen. Dabei sollte der Wurzelballen unbedingt erhalten bleiben und jede Kürbispflanze braucht genug Platz um sich herum, da sonst zu wenig Früchte wachsen oder diese zu klein bleiben und dann anfälliger für Pilzkrankheiten sind, wenn sie nicht genug Luft zum Abtrocknen bekommen. Sorten, die an Ranken wachsen, sollten mit einem Abstand von ca. 2 x 1,5 Meter gepflanzt werden, solche die an Büschen wachsen mit 1 x 1 Meter Abstand.

Pflege und Ansprüche der Kürbispflanzen


Da die meisten Kürbispflanzen empfindlich gegen Kälte sind, können Temperaturen unter 5 Grad Celsius schon Schäden an den Pflanzen anrichten. Deshalb sollte für kältere Tage oder auch Nächte ein Vlies vorbereitet werden, das zum Einsatz kommt, wenn die Pflanzen gegen die Kälte abgedeckt werden sollten. Zudem kann man durch die Abdeckung erreichen, dass die Pflanze schneller wächst und früher geerntet werden kann. Vorsicht: sollte die Pflanze weibliche Blüten ansetzen, dürfen diese nicht mit dem Vlies abgedeckt werden, da sie sonst nicht bestäubt werden können. Der Boden um die Pflanzen herum sollte ab und zu gehackt werden, solang bis die Pflanzen den Boden bedecken. Eine Abdeckung der Pflanzen aus Stroh oder Grasschnitt wird von Kürbisexperten empfohlen, selbst dann noch, wenn die Blätter gegen später den Boden beschatten.

Die Kürbispflanzen benötigen eine große Menge an Stickstoff, Phosphor, Kalium und anderen Mineralstoffen, weswegen sie als „Starkzehrer“ bezeichnet werden. Diese Menge kann erreicht werden, wenn genug Kompost zur Anreicherung des Beetes verwendet wurde. Dann ist eine ausreichende Versorgung gewährleistet. Da die Kürbisse ein starkes Wurzelwerk haben, können sie damit auch bei wenig Niederschlag aus einem guten Boden, in dem viel Wasser gespeichert wird, genügend Flüssigkeit ziehen. Sollten die Kürbisse auf einem Boden gepflanzt sein, der nicht humusreich genug ist, oder trocken und sandig, ist es nötig, zusätzlich zu gießen, wenn es nicht genug regnet. Allerdings nicht zu viel, da die Pflanzen keine Staunässe vertragen.