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Wissenswertes rund um den Kürbis – Besonderheiten und Kurioses

Beitrag vom 15.11.2015


Wissenswertes rund um den Kürbis – Besonderheiten und Kurioses
Kürbisse sind eigentlich eine Pflanzengattung und stammen aus der Familie der Kürbisgewächse. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Arten, die der Mensch schon vor vielen tausend Jahren für sich entdeckt hat und seitdem fleißig nutzt. Neueste Funde deuten darauf hin, dass der Mensch vermutlich schon vor mehr als 8.000 Jahren den Kürbis domestiziert hat, andere wissenschaftliche Untersuchungen sprechen sogar von mehr als 10.000 Jahren.

Damals waren es vor allem Gebiete in den USA und im heutigen Mexiko, in denen der Kürbis ganz besonders gern wuchs. Aller Wahrscheinlichkeit hatten es die Menschen damals vorrangig auf die Samen der Kürbisse abgesehen, die köstlich schmecken und keine unangenehmen Bitterstoffe enthalten. Auch nach Europa sind die populären Kürbisgewächse schon vor sehr vielen Jahren gekommen. Dort erfreuen sie sich vor allem im Herbst einer großen Beliebtheit – Zierkürbisse dienen dann in erster Linie der herbstlichen Dekoration, während zahlreiche andere Kürbisse vorwiegend im Kochtopf landen. Grund genug, um einmal einen kleinen Blick auf die Besonderheiten und kuriosen Informationen rund um Kürbisse zu werfen.

Einen Überblick über verschiedene besondere Sorten
gibt es schon einmal hier:

http://www.egarden.de/gartengestaltung/beet/tipps/kuerbissorten-was-es-nicht-alles-gibt-179463.html.



Kürbis züchten – Welcher Kürbis wiegt am schwersten?



Sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen Teilen der Welt wird der Kürbis nicht nur gepflanzt, damit er irgendwann einmal auf dem eigenen Teller landet. Stattdessen gibt es vielerorts sogenannte Züchtwettbewerbe, bei denen regelmäßig der größte und schwerste Kürbis mit einem Preis prämiert wird. Vor allem in den USA sind diese Wettbewerbe auf vielen Volksfesten zum absoluten Höhepunkt geworden und zahlreiche Teams setzen sich monatelang dafür ein, dass der eigene Kürbis mit seinem Gewicht die komplette Konkurrenz schlägt. DIE WELT berichtet beispielsweise von dem Riesenkürbis eines Schweizer Züchters, der ganze 1.054 Kilogramm auf die Waage brachte. Damit wurde der bis dato gültige Weltrekord eingestellt.

Die anderen Teilnehmer der EM waren begeistert, beeindruckt und selbstverständlich auch chancenlos. Übrigens ist nicht nur der größte Kürbis der Welt ein beeindruckendes Spektakel. Auch der kleinste Kürbis der Welt ist eine echte Augenweide. Unter kuerbiscompany.de kann man einen Blick auf ein Vergleichsfoto werfen und feststellen, dass der kleinste Kürbis tatsächlich nur ein kleines bisschen größer als ein gewöhnliches 1-Euro-Stück ist.

Kürbisse werfen – Wer schafft es am weitesten?



Eine weitere kuriose Besonderheit rund um die köstlichen Kürbisse ist der sogenannte Kürbisweitwurf. Dieser wird in erster Linie in den USA ausgetragen, ein paar weniger bekannte Beispiele dieser mehr als außergewöhnlichen Sportart gibt es auch in Belgien. Wer den Begriff Kürbisweitwurf zum ersten Mal hört, der wird vermutlich in erster Linie an starke und kräftige Männer denken, die versuchen den Kürbis mit ihrer eigenen Muskelkraft so weit wie möglich durch die Luft zu bewegen. Tatsächlich agiert man beim Kürbisweitwurf aber in echten Teams und arbeitet mit selbstgebastelten Maschinen.

Ziel ist es, den eigenen Kürbis mit nur drei Versuchen so weit wie möglich durch die Luft zu schleudern. Jedes Jahr messen sich rund 100 verschiedene Teams mit ihren selbstgebauten Maschinen und ihren eigens für den Wettbewerb gezüchteten Kürbissen miteinander. Die Kürbisse, die bei diesem Wettbewerb zum Einsatz kommen, sind übrigens in der Regel nicht essbar. Mehr Wert als auf den Geschmack wird schließlich auf die Flugeigenschaften der Kürbisse gelegt. Der bisherige Rekord für diesen aufregenden und auch ein wenig abgedrehten Wettbewerb, der im Amerikanischen auch als Punkin‘ Chunkin‘ bezeichnet wird, liegt bei mehr als 1.300 Metern. Geschafft wurde dieser Weltrekord übrigens mit einer Kanone, die mit Druckluft betrieben wurde. Weitere Informationen zu diesem spannenden und überaus unterhaltsamen Wettbewerb gibt es unter www.punkinchunkin.com.