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Woher kommt der Halloween-Brauch?

Beitrag vom 01.09.2014


Woher kommt der Halloween-Brauch?
Am 31. Oktober ist es jedes Jahr wieder soweit, dass in den Häusern Halloween-Partys gefeiert werden und Kinder verkleidet durch die Straßen laufen und mit ihren ausgehöhlten Kürbissen an den Haustüren klingeln. Vor den Häusern stehen oft schon vorher Kürbisse, die angemalt wurden oder mit Teelichtern geschmückt, eine schöne Dekoration für die herbstliche Jahreszeit bilden. Auch auf den Fensterbänken liegen verschiedene Sorten von Kürbissen, die sich in Form und Farbe unterscheiden.

Der Name HALLOWEEN leitet sich von "ALL HOLLOWS EVE“ ab, welches den Abend vor Allerheiligen, also den 1.November, bezeichnet. Ein Brauch aus dem keltischen besagt, dass die bösen Geister von den Hexen und den Fratzen vertrieben werden und man dann unbelastet am 1. November in ein neues Jahr gehen kann. Die Kelten glauben nämlich, dass sich am 1. November die Tore zwischen den Welten der Lebenden und der Toten öffnen. Dann kommen die Verstorbenen ins Reich der Lebenden und schauen sich dort noch einmal um. Die Lebenden verkleideten sich davor, um sich vor den Besuchern aus der Geisterwelt zu schützen.

Irland ist der Ursprung


Dazu kam von irischen Einwanderern ein neuer Brauch nach Amerika: in Irland höhlte man Rüben aus und bestückte sie mit Kerzen, um den Geistern den Weg zu weisen. Diese beiden Bräuche vereinigten sich recht schnell. Die Amerikaner nahmen statt Rüben dann lieber Kürbisse, da die sich besser bearbeiten ließen und optisch auch mehr hergaben als die Rüben.

Halloween in USA


So ist es nun, dass in Amerika am 31. Oktober abends sobald es dunkel wird, schaurige Gestalten durch die Straßen huschen und von Haustür zu Haustür wandern, um mit dem Spruch „Trick or treat“ die Bewohner dazu aufzufordern, ihnen Süßigkeiten zu geben oder mit einem Streich bestraft zu werden. Denn wörtlich übersetzt heißt das so viel wie „Gib uns was zu schlecken, sonst werden wir dich necken.“ Wer also nicht möchte, dass ihm ein Streich gespielt wird, kramt lieber mal in seinen Schränken, ob er Naschereien für die Geister findet. Da die Menschen aber an Halloween auf ihre abendlichen Besucher vorbereitet sind, haben die meisten an der Haustür einen großen Korb mit Schleckereien stehen, aus dem sich die Klingelgeister dann etwas nehmen dürfen. Ein großes Spektakel, das schon Wochen vorher alle Kinder nervös schlafen lässt, weil sie sich so sehr darauf freuen.

Halloween wieder zurück in Europa


Seit den 1990-er Jahren schwappt die Halloween-Welle auch hier immer mehr über und viele Menschen nehmen das Datum als Anlass, mal wieder eine Party zu feiern, die eben dann unter dem Motto „Halloween“ dazu auffordert in gruseligen Kostümen gemeinsam Spaß zu haben.
Dekorationsideen und auch Rezepte für schaurig-schöne Gerichte in süßer oder auch deftiger Ausführung gibt es immer mehr im Buchhandel oder auch im Internet zu finden. Auch die Kostüme werden jedes Jahr ausgefallener und Halloween ist gleich nach Fasching die nächste Gelegenheit, mal in eine andere Haut zu schlüpfen oder sich hinter einer Maske oder Schminke zu verstecken und mal jemand anderes zu sein.